Meine
Camp-Woche
Ein Bericht aus dem Waldpiratencamp Heidelberg
Wie
jeder, glaube ich, war ich am Anfang etwas skeptisch. Allerdings
verflog das schon bei der ersten gemeinsamen Tätigkeit,
dem Glas-Namen-Schildchen basteln. Was
danach kam, war nur noch Spaß. Nicht zuletzt, weil wir
uns ja Tag für Tag besser kennen und schätzen gelernt
haben. |
 |
In
der kommenden Zeit haben wir viele schöne,
aber auch neue Dinge gemacht, wie z. B. Holzwerken, Bogenschießen,
Filzen, Klettern, einen Stadtbummel und Theaterbesuch oder
die Lichtertour
am letzten Abend. Für die, die nicht Fahrrad fahren
etc. konnten, gab es attraktive Alternativen, wie eine
Schifffahrt über
den Neckar.
Für
Fernsehen oder Langeweile war keine Zeit, aber doch ein bisschen
Freiraum für uns. Abends,
wenn wir zurückkamen,
haben wir dann noch zusammen gesessen und uns über
den Tag ausgetauscht, bevor wir um 23 Uhr in unsere Zimmer
gingen.
Alle
Betreuer und Teilnehmer waren (oder sind) total nett, locker
und haben jeden Spaß mitgemacht.
Ich kann also jedem, der die Möglichkeit hat,
nur wärmstens empfehlen, die Chance
zu nutzen und eine neue Art von Zuneigung, Verständnis
und Offenheit kennen zu lernen.
Wer
jetzt denkt, wir würden die ganze Zeit nur bemuttert und
pausenlos beobachtet, liegt ganz falsch, denn hier
ist nämlich
genau das Gegenteil der Fall. Sie haben lediglich
ab und zu ihre Hilfe angeboten.
Für
mich war diese Erfahrung eine echte Bereicherung, die ich
nicht missen möchte, da ich zum ersten mal
mit gleich Betroffenen in Kontakt getreten bin
und viele
neue Freunde
gewonnen habe.
Wer
jetzt noch Zweifel hat, lasse alles auf sich zukommen, und
ich verspreche zehn
unvergesslich schöne Tage.
Luisa Stiller, im Mai 2004
< zurück
|