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Trotz der verbesserten Behandlungsmöglichkeiten durch die
Medizin ist die Diagnose: "Ihr Kind hat einen bösartigen
Tumor / Leukämie (Krebs)" immer noch ein tiefer Einschnitt
in das Leben einer jeden Familie. Nur Betroffene wissen um die
Ängste, die schlaflosen Nächte, die Zweifel –
ja um das Verzweifeln in Krisensituationen während der intensiven
Therapiephasen.
Der
Schmerz ist einfach unbeschreiblich groß - vor allen Dingen,
wenn das Kind den Kampf gegen die Krankheit letztendlich doch
verliert. Die Familie muss stark genug sein, das geliebte Kind
in seinen letzten Wochen und Stunden zu begleiten.
Das
Bedürfnis, sich gegenseitig bei der Bewältigung
der kräftezehrenden Krankheit zu unterstützen,
Trost und Hilfe zu spenden und die eigene Erfahrung mit jemandem
teilen
zu können, der sie benötigt, war die treibende Kraft,
durch die die "Elterninitiative Hand an Hand e.V." ins
Leben gerufen wurde. Die langen Aufenthalte am Krankenbett
der
Kinder führten zu den ersten Gesprächen mit anderen
Eltern. Bei abendlichen Zusammenkünften wurden Sorgen und
Nöte betroffener Eltern besprochen und schließlich
der Verein "Hand an Hand" gegründet.
Unsere
Elterninitiative betreut die hämatologischen und onkologischen
Abteilungen der Kinderklinik Bethel, die Stationen 5 und
8. Wir haben es geschafft, seit dem 01.06.1999 eine Kunst-
und Ergotherapeutin (Alexandra Heinzelmann) einzustellen und
diese bis heute mit einer
halben
Stelle zu finanzieren. In ihrer einfühlsamen Art gelingt
es ihr immer wieder, Zugang zu den Kindern zu finden und sie
mit
einem phantasievollen Therapiekonzept in der Bewältigung
ihrer Krankheit zu unterstützen.
Eine
weitere willkommene Abwechslung während der langen Aufenthalte
in der Kinderklinik ist der Basteltag mit Frau Lüdtke,
die ihr eigenes, auch krebskrankes Kind viele Jahre begleitet
hat. Sie kennt die Sorgen und Ängste der Kinder und Eltern.
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