Für
die Musiktherapie stehen verschiedenste große und kleine
Instrumente unterschiedlicher Klangqualitäten zur Verfügung,
sowie Verstärker, CD-/Kassetten-Abspielgerät und
Mikrophon.
Die
Kinder und Jugendlichen entscheiden selbst, welche Art von
musikalischer Betätigung ihnen entspricht. Musik tut
gut, wenn sie "stimmig" ist, d.h. wenn sie übereinstimmt
mit dem, was wir fühlen oder worauf wir uns einlassen
können und wollen.
Im
spielerischem Umgang mit Tönen und Klängen kann
auch in neue, unbekannte Rollen geschlüpft werden.
Durch die Musiktherapie werden gesunde Anteile wie Kreativität und
Spontaneität, Eigeninitiative, Wahrnehmung und Ausdruck, sowie musikalische,
motorische und sprachlich-stimmliche Fähigkeiten gestärkt.
Es entstehen Kontakt- und Ausdrucksmöglichkeiten ohne Worte.
Das
Musikmachen kann im manchmal belastenden oder langweiligen
Klinikalltag Abwechslung schaffen. Es bietet den Kindern
und Jugendlichen Ausdrucks- und Verarbeitungsmöglichkeiten
in Bezug auf ihre veränderte Lebenssituation.
Zudem besteht die Möglichkeit, an bisherige musikalische Aktivitäten
anzuknüpfen und diese im neuen Umfeld weiterzuführen.
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