HandanHand

Hand an Hand: Gemeinsam für krebskranke Kinder
und ihre Familien

Die gemeinnützige Elterninitiative Krebskranker Kinder e. V. wurde im Oktober 1995 gegründet und verfolgt seitdem mit viel persönlichem Engagement die Verwirklichung vielfältiger Ziele. Mit der Diagnose „Krebs“ beginnt für betroffene Kinder und ihre Eltern eine schwierige Zeit voller Ängste und Sorgen, Hoffen und Bangen, Ohnmacht und Unverständnis.

In dieser Zeit und darüber hinaus wollen wir von HandanHand Trost spenden, Freude und Kraft schenken und da sein, wenn wir gebraucht werden. Dabei wissen wir genau, wovon wir reden: Denn alle Aktiven sind oder waren selbst einmal Betroffene.

Am Kinderkrankhaus Bielefeld-Bethel werden jährlich etwa 50 neu an Krebs erkrankte Kinder behandelt. Mit Therapien wie der Ergo- therapie und Musiktherapie, Beratungs- und Gesprächsangeboten sowie verschiedenen Freizeiten und Ausflügen möchten wir diese Kinder und ihre Familien auf ihrem Weg begleiten. Außerdem hilft eine kindgerechte Ausstattung der Zimmer dabei, sich auf der Station geborgener zu fühlen, für deren Finanzierung wir Sorge getragen haben. Darüber hinaus unterstützen wir die Leukämie- und Tumorforschung und bieten finanzielle Hilfestellungen in besonders bedürftigen Fällen.

Alle Vorstandsmitglieder von HandanHand arbeiten ehrenamtlich. Für die verschiedensten Angebote und laufende Kosten wurden bisher jährlich rund 85.000 Euro aufgewendet, die wir ausschließlich durch Spenden finanzieren. Den größten Posten nahm bisher die Kostenübernahme für die Ergo- und Musiktherapie ein, die wir 1999 auf der onkologischen Station etabliert und bis zum 31. März 2014 finanziert haben.

Nach 15 Jahren ist es uns endlich gelungen, dass die Personalkosten von Bethel finanziert werden. Wir freuen uns sehr über diese Lösung, da sie uns die Möglichkeit gibt, uns verstärkt auf andere Projekte zu konzentrieren. Die Ergotherapie gilt natürlich auch weiterhin unser Augenmerk: HandanHand finanziert die Fortbildungen und unterstützt den Materialeinkauf, so wie Projekte der Therapeuten.

Dazu zählt unter anderem die Finanzierung der Betreuung in der onkologischen Tagesklinik. Jede Woche mittwochs und donnerstags betreut Elisabeth Lüdtke Eltern und Kinder in der Wartezone. Sie führt einfühlsam Gespräche, spielt mit den Kindern und ist eine wichtige Ansprechpartnerin im Austausch von Sorgen und Nöten. Ein aktuelles Projekt sind die Netbooks, von denen jedem jungen Patienten auf der Station zukünftig eines zur Verfügung stehen soll, um jederzeit online mit Familie und Freunden verbunden zu sein und sich auf diesem Weg mit Ihnen in Kontakt bleiben zu können.

Wenn auch Sie unsere Unterstützung brauchen oder Hand an Hand durch Ihre Mitarbeit oder Spende unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über ein Kontakt!

Weitere Informationen über unseren Verein finden Sie übrigens auch in unserem Infomaterial.